Erfahrungsbericht: Ein Urlaub aus der Sicht eines autistischen Künstlers

26. August 2025

Erfahrungsberichte sind Beiträge von unseren Mitgliedern und geben deren persönliche Meinung wieder.
Der Verein veröffentlicht sie, um mehr Verständnis für Autismus zu wecken und die Breite der persönlichen Erfahrungen aufzuzeigen.



Tag 1: Donnerstag, 26. Juni

Im Mai dieses Jahres planten wir für Ende Juni einen Urlaub in die bayerische Stadt Nürnberg. Ein weiter Weg und für mein Ich vor drei Jahren unvorstellbar. Doch sehr spontan fasste ich zusammen mit meiner Mutter und Schwester den Entschluss, vom 26. Juni bis zum 3. Juli 2025 einem komplexen Abenteuer entgegenzutreten. Schon die Tage vor der Abreise erwiesen sich als äußerst stressig. Auch der Tag der Abfahrt war turbulent, aber auszuhalten. Am Bahnhof Meidling standen wir drei mit den dicken Koffern und warteten auf den Zug. Als der Zug einfuhr, bemerkten wir, dass unser Waggon weiter vorne war, somit war Laufen angesagt. Schlimm war dann der Einstieg in den ICE, denn dieser besaß mindestens vier Stufen. Man musste sprichwörtlich mit den schweren Koffern hinaufklettern. Allein das war auch psychisch eine Herausforderung, da mich insbesondere die drängenden Leute hinter uns stressten. Auch das Suchen des angeblich reservierten Sitzplatzes war eine Odyssee, da die Gänge zwischen den Sitzen extrem schmal waren. Personen breiteten sich mit ihrem Gepäck so aus, dass ich mit meinem eigenen Gepäck kaum durch den Gang kam und somit warten musste, bis die jeweilige Person den Weg freigemacht hatte. Nach einer halben Ewigkeit konnten wir uns relativ entspannt auf unsere Sitze setzen und chillen. Meine Kopfhörer waren mein Zug-Accessoire, und ich hörte Franz Liszt. Ganze fünf Stunden verbrachten wir im Zug, was aber meiner Meinung nach einigermaßen okay war. In Nürnberg angekommen, ging die gleiche Chose wieder los. Leute drängelten in unangenehmem Maße, und ohne Hilfe war es schier unmöglich, die Koffer auf den Bahnsteig zu transportieren. Jedenfalls irrten wir dann durch den überfüllten Bahnhof zur U-Bahn. Mit den Koffern eine Katastrophe! Bei der richtigen Station angekommen, gingen wir erschöpft zum Hotel, wo mir eine angenehme Atmosphäre entgegenkam. Wir wanderten auf unsere Zimmer und machten es uns gemütlich. Sehr beeindruckte mich das Badezimmer, denn es besaß eine Toilette mit Touch-Funktion sowie einen Wasserhahn mit Bewegungssensor. Für optische Misophoniker wie mich wirklich cool! Später gingen wir zum gegenüberliegenden Rewe, denn wir brauchten Snacks. Großartig war allein das riesige Sortiment. Doch am autismusfreundlichsten fand ich die Möglichkeit, selbstständig mit einem Scanner die Produkte zu registrieren und zu bezahlen. Man musste sich nicht einmal an der Kasse anstellen. Alles ohne nervige Interaktionen. Wann hatte ich das letzte Mal so viel Spaß beim Einkaufen? Auf jeden Fall brachten wir dann alles aufs Zimmer und bestellten abends Pizza. Mit meiner Schwester wartete ich vor dem Hotel auf den Lieferanten. Als er da war, nahm ich die Pizzen entgegen. Der Abend dieses Tages war sehr angenehm und wir schauten fern. Apropos: Die Werbung im Fernsehen geht mir zu Hause wirklich nicht ab.

 

Tag 2: Freitag, 27. Juni

Der zweite Tag war schlecht geplant. Wir fuhren mit der U-Bahn in die Innenstadt, um in einen Asia-Shop zu gehen, den wir im Internet gefunden hatten. Die Fahrt dorthin war furchtbar. Wir stiegen in die U-Bahn, die aber in die falsche Richtung fuhr. Rechtzeitig erkannte ich das Problem, und wir sprangen wieder aus dem Zug. Na super! Das beginnt ja schon einladend. Jedenfalls fuhren wir dann in die richtige Richtung und kamen in der Stadt heraus. Ich hatte Durst, also gingen wir in den Müller und kauften ein Getränk. Als wir wieder draußen waren, kaufte ich mir ein Brötchen mit Nürnberger Rostbratwürstchen. Zusammen wanderten wir eine Straße hinunter und kamen an dem Juwelier Wempe vorbei, wo meine Mutter ein Foto mit mir im Vordergrund schießen wollte. Leider bat uns ein Security-Mann, das Fotografieren des Juweliers zu unterlassen. Dies fand ich unnötig und es verdarb mir den Spaß. Egal, wir gingen zum Asia-Shop, der aber leider Gottes geschlossen war. Das war der Punkt, an dem ich merkte, dass es mir zu viel wurde. Ich wollte nur noch zu einem Waffel-Café und dann ins Hotel zurück. Im Café war es furchtbar warm, und die Auswahl an Waffeln war zu groß. Letztendlich bestellte mir meine Schwester eine Waffel und einen Shake. Mein als Überraschung preisgegebener Name wurde ausgerufen, was ich extrem cringe fand. Nach etwa 20 Minuten gingen wir in Richtung U-Bahn. Auch gab es hier keinen Aufzug, sondern nur eine Rolltreppe nach oben. Null Barrierefreiheit! Ich war überglücklich, wieder im Hotel zu sein.

 

Tag 3: Samstag, 28. Juni

An diesem Tag schlief ich besser, somit stand ich auch fröhlicher auf. Es war Samstag, der Tag des Hundetreffens mit den Verwandten unseres Hundes Daisy. Meine Schwester plante die Anreise nach Waldershof, dem Heimatdorf der Züchterin. Schnell wie der Wind fuhren wir zum Hauptbahnhof, wo wir in einen Regionalzug einstiegen. Die Fahrt war angenehm und die Aussicht auf die schöne Landschaft der Oberpfalz war grandios. Kurz vor unserer Station ertönte ein lautes und unangenehmes Zisch-Geräusch. Alle Leute blickten verwundert in die Richtung des Lärms. In Angst versetzt verließen wir das Abteil, und meine Mutter holte einen Schaffner. Auch der Lokführer kam herbei, woraufhin der Zug zum Stehen kam. Schnell wurde klar, dass es sich bei dem Geräusch um einen geplatzten Luftdruckschlauch handelte. Die Panik verschwand relativ schnell, doch mehr Sorgen bereitete uns, dass der Zug nicht weiterfuhr, was bedeuten könnte, dass wir den Zug, mit dem wir noch eine Station fahren mussten, verpassen würden. Als der Zug wieder losfuhr und in Marktredwitz stehen blieb, stiegen wir aus und rannten zu dem Zug, der glücklicherweise noch nicht losgefahren war. Nach der zweiminütigen Fahrt nach Waldershof spazierten wir in der prallen Sonne zum Haus der Züchterin, das sich am Rande des Dorfes befand. Wir betraten langsam den Garten. Die Züchterin samt Hunden und Besitzern kam uns entgegen und meinte, dass sie jetzt wandern gehen. Ein paar Besitzer blieben jedoch mit ihren Hunden vor Ort. Der Garten besaß einen eigenen Fluss mit Brücken, die Leute waren herzlich nett, und die Atmosphäre, die dort herrschte, war märchenhaft. Vorerst saßen wir zusammen an einem Tisch unter einem Sonnenschirm. Nach einer Stunde mit vielen sympathischen Gesprächen wanderten wir auf die andere Seite jenseits des Baches, wo wir es uns auf Stühlen im Schatten der Bäume gemütlich machten. Etwa 15 Minuten später kamen auch die anderen von der Wanderschaft zurück. Der Garten füllte sich, und in einer großen Sesselrunde saßen wir in einem familiären Ambiente zusammen. Eine Herde von Hunden rannte über das Gras, und unser eigentlich hyperaktiver Hund war jetzt auf einmal ganz still. Meine Mutter Ursula geriet in eine Konversation mit einem älteren Ehepaar, mit dem sie sich sehr angenehm über Autismus unterhielt. Zudem kam humorvoll zum Thema, dass unser Hund ebenfalls autistisch sein könnte. Derweil wurden Berge von Mehlspeisen aufbereitet, hauptsächlich gebacken von den Besitzern. Insgesamt blieben wir vier Stunden dort, bis wir gegen 19:30 Uhr aufbrachen, da wir unseren Zug zurück nach Nürnberg nicht verpassen wollten. Sehr flott spazierten wir zum Bahnhof Waldershof, wo wir bemerkten, dass wir auf dem falschen Bahnsteig standen. In rasender Geschwindigkeit liefen wir über eine Brücke auf die andere Seite, wo uns der Zug vor der Nase wegfuhr. Was nun? Der nächste Zug wäre erst irgendwann gekommen, und das dauerte uns zu lange. Deshalb marschierten wir zu Fuß nach Marktredwitz, eine Strecke mit einer Länge von über vier Kilometern. Als wir letztendlich am Bahnhof ankamen, setzten wir uns eine Minute vor Abfahrt in den Zug. Na das war eine Aktion! Um 22:30 Uhr kamen wir erschöpft in Nürnberg an, wo wir uns etwas vom McDonald’s zum Essen holten, denn wir hatten den ganzen Tag kaum etwas gegessen. Erledigt landeten wir im Hotel, und ich war über mich selbst verwundert, wie ich einen so spontanen und schwierigen Tagesausflug glücklich überlebt habe.

 

Tag 4: Sonntag, 29. Juni

Nach dem eher lebhaften Vortag planten wir, diesen Tag hauptsächlich ruhig zu verbringen. Wir bestellten uns Essen und schauten bis in den Nachmittag hinein fern. Dennoch wollte ich etwas unternehmen, also planten wir, ein Eis essen zu gehen. Mit der U-Bahn fuhren wir direkt zur Ludwigstraße, einer kleinen Einkaufsmeile. Wir kauften uns Eisbecher und aßen diese als Ausgleich zu den hochsommerlichen Temperaturen. Nachdem wir unsere Eisbecher fertig gegessen hatten, standen wir auf und spazierten zur Spittlertormauer, einer Stadtmauer. An dieser entlanggehend wanderten wir am Spittlertorgraben zurück zur U-Bahn, mit der wir zurück ins Hotel fuhren. Der Tag war schön, der Tag davor war aber besser.

 

Tag 5: Montag, 30. Juni 

Dieser Tag begann grundsätzlich besser, da wir einen simplen Plan entwarfen. Der Plan lautete: Shoppen im Franken-Center, einer Mall im Südosten Nürnbergs! Was vorerst langweilig und stressig klingt, ist für mich immer schon toll gewesen. Logischerweise fuhren wir mit der U-Bahn. Problematisch war jedoch die Bezeichnung dreier verschiedener Stationen. Es gibt Langwasser Nord, Langwasser Mitte und Langwasser Süd. Ich dachte, man müsse bis Langwasser Süd fahren. In Wirklichkeit war es Langwasser Mitte. Wer, bitte, denkt sich so verwirrende Stationsbezeichnungen aus? Deswegen fuhren wir auch zu weit; wir mussten also wieder in die Gegenrichtung fahren. Letztendlich aber, doch beim Einkaufszentrum angekommen, betraten wir dieses und ich ging in fast jedes coole Geschäft. Zudem tranken wir Bubble Tea. Dieser Ausflug war unglaublich episch! Nachdem wir nicht wenig gekauft hatten, fuhren wir zurück ins Hotel. Meiner Meinung nach ein echt schöner Tag.

 

Tag 6: Dienstag, 1. Juli

Meine Mutter plante, ins Zukunftsmuseum zu gehen. Dieses Museum ist vergleichbar mit dem Technischen Museum in Wien. Doch allein das Hinfahren war aufgrund von Google Maps ein großer Umweg. Im Museum angekommen, wurde uns mitgeteilt, dass man keine größeren Taschen mitnehmen darf. Deshalb musste meine Schwester draußen warten, weil sie den Hund in der Tasche hatte. Richtig spannend war das Museum eigentlich nicht, da vieles nicht funktionierte und es wenig Interaktives gab. Na gut, es war glücklicherweise relativ okay auszuhalten. Da man nur eine Stunde Zeit hatte, ging ich mit meiner Mutter raus und ließ noch kurz meine Schwester reinschauen – natürlich ohne Tasche. Derweil ging ich mit meiner Mutter in ein nahe gelegenes Café, das optisch sehr elegant aussah. Ich ließ meine Mutter bestellen, was ich später bereute. Die Bedienerin war mir sehr sympathisch, und sie war auch wirklich hübsch. Und ja, ich habe (leider) die Angewohnheit, mich in manche Frauen extrem schnell zu verlieben. So, jetzt saß ich da mit meiner Mutter an einem kleinen Tisch, während sich das Café mit Leuten füllte. Jedenfalls bekam ich eine heftige Sehnsucht nach dieser Dame, sodass ich einen für meine Verhältnisse waghalsigen Plan schmiedete. Während ich diesen Plan schmiedete, kam meine Schwester zum richtigen Zeitpunkt. Mein Plan war: Ich bestelle mir bei der Dame einfach noch etwas zum Mitnehmen! Eine kleine Begegnung mit einem Mädchen – eine schöne Erfahrung eines 17-Jährigen. Ich begab mich mit meiner Schwester zur Theke und suchte noch schnell eine Mehlspeise aus. In dieser Zeit verschwand die Dame, und als ich zum Bestellen meinen Blick aus der Vitrine hob, kam zufällig ein Typ. What?! Ab diesem Zeitpunkt habe ich mich von meinem Leben verarscht gefühlt. Da will ich Kontakt zu Mädels – was für mich eh schon sehr anstrengend ist – und dann ist das so eine zeitlich ungünstige Situation. Gut, ahnungslos in der Altstadt herumzulaufen ist ja nix, also besuchten wir noch einen schönen Lebkuchenladen. Danach gingen wir schnurstracks zur U-Bahn und ab ins Hotel. Dort musste ich meiner Mutter eine Rede halten und ihr meine Gefühle und die Situation erzählen, da sich diese sehr unauffällig ereignet hatte und sie somit gar nicht wusste, was psychisch bei mir abging.

 

Tag 7: Mittwoch, 2. Juli

An diesem Tag wussten wir nicht richtig, was wir unternehmen wollten. Aus diesem Grund fuhren wir wieder in ein Einkaufszentrum, diesmal das Mercado – eine Mall im Nordosten der Stadt. Die Hinfahrt war wieder eine geografisch herausfordernde Aufgabe. Das Einkaufszentrum befand sich exakt zwischen zwei U-Bahn-Stationen, somit war uns nicht sofort bewusst, dass es eigentlich egal ist, zu welcher Station man fährt. An diesem Tag war es brodelnd heiß! Der Spaziergang von der Station zur Mall war eine Safari – ich spürte die Hitze des Bodens durch meine Schuhe. Als wir ankamen, waren wir über die klimatisierte Umgebung erfreut. Wir tranken wieder Bubble Tea, diesmal schmeckte er aber eher miserabel. Nach dem Trinken kaufte ich mit meiner Schwester neue Schuhe, über die ich mich sehr freute. Wir waren auch noch in einem Intersport, in einem Action, Müller und in einem Smith Toys. Für mich persönlich wirklich ein tolles Einkaufszentrum! Besonders gut gefiel mir der Deichmann und der Intersport. Dieser Ausflug war sehr episch.

 

Tag 8: Donnerstag, 3. Juli

Der Tag der Abreise begann eigentlich sehr unauffällig. Gegen Mittag mussten wir alle aus unseren Zimmern raus. Um zum Hauptbahnhof zu gelangen, riefen wir diesmal ein Taxi, denn jetzt hatten wir wieder Koffer bei uns. Eine ordentliche Weile warteten wir auf unser Taxi, letztendlich kam es aber doch. Am Hauptbahnhof angekommen, suchten wir uns im zweiten Stock ein Plätzchen – wir hatten nämlich noch zwei Stunden, bis der Zug ankam. Mit meiner Schwester kaufte ich Essen und Getränke. Sehr geeignet ist dafür die Markthalle. Wir kamen wieder zurück zu unserem Platz und aßen. Langsam wurde es Zeit, und wir näherten uns dem Bahnsteig. Irgendwie kam uns das alles aber sehr kryptisch vor. Der Zug verspätete sich um mehr als zwanzig Minuten – und das wegen eines Polizeieinsatzes. Egal, zwanzig Minuten sind schneller abzuwarten als gedacht. Nach langer Wartezeit kam endlich der Zug. Wir setzten uns nieder und waren froh, zumindest im Zug zu sein. Nach etwa einer halben Stunde ertönte eine Durchsage des Lokführers, in der geschildert wurde, dass auf der Strecke zwischen Regensburg und Passau eine kriminelle Tat mit Verletzten begangen worden war. Etwas geschockt schauten wir uns gegenseitig an, denn laut Lokführer müsse unser Zug einen Umweg fahren, da die ganze Strecke gesperrt wurde. Nun fuhr der ICE-Zug in Schneckentempo über irgendwelche Regionalgleise, die Verspätung stieg kontinuierlich auf eine Stunde. Letztendlich in Passau angekommen, konnte der Zug wieder auf seine Normalgeschwindigkeit zurückgreifen. Neben uns saß eine Mutter mit ihrer Tochter, die mir beide sehr sympathisch waren. Kurz vor Wien sprachen wir noch mit ihnen über Autismus und andere Themen. Doch als wir mit 140 Minuten Verspätung in Wien Meidling ausstiegen, traf mich ein Sehnsuchtspfeil – einerseits durch das Ende des Urlaubs und das Verlassen der netten Familie. Beim Aufzug sprach mich dann noch ein fremder Typ an, worauf ich extrem unsicher reagierte. Ich war tatsächlich den Tränen nahe! Den restlichen Abend verbrachte ich in tiefer Trauer. Am nächsten Tag wachte ich so auf, wie ich schlafen ging. Ich war so furchtbar unzufrieden mit mir selbst und der momentanen Situation. Ergo geriet ich in einen Meltdown, aus dem ich meiner Meinung nach viel gelernt habe.

 

Fazit:

Für mich war der komplette Urlaub genau das, was ich mir gewünscht habe: eine Reise mit viel Freude, tiefem Glück, aber auch neuen Situationen. Ich habe viel gelernt, z. B. dass man als autistischer Mensch vorerst planen sollte, bevor man irgendwo hinfährt – dass man das Zurückkommen emotional so stützt, dass keine Weinkrämpfe oder Meltdowns entstehen. Zusätzlich habe ich verstanden, das verzwickte Suchen nach einer Freundin anders anzugehen als bisher angenommen. Auch die fehlende Barrierefreiheit ist mir aufgefallen, was meine Heimatstadt doch in ein recht passables Licht stellt. Als Autist kann man den Urlaub genießen, wenn man auf seine Grenzen achtet und immer das Positive sieht – oder zumindest probiert, alles mit Würde zu machen.

Ich danke allen, die sich die Zeit genommen haben, um diesen persönlichen Erlebnisbericht zu lesen. Jeder Satz, der hier geschrieben wurde, entspricht meiner eigenen Meinung und ist gegen niemanden gerichtet. Wer sich hier angegriffen fühlt, sollte daran denken: „Kennst du einen Autisten, dann kennst du einen Autisten.“ Oder noch umfassender: „Kennst du einen Menschen, dann kennst du einen Menschen.“

Geschrieben von Tristan-Arved Angerer

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